|    HOME    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM    |    DATENSCHUTZ    |
GESUNDHEIT & FITNESS

Foto: Cornelia Menichelli | Copyright-Lizenz: http://www.pixelio.de


PLATZ SCHAFFEN!

Wer sich von alten Dingen trennt, schafft nicht nur Raum für neue Dinge, sondern auch für frische Kraft und Gedanken

Von Marie Meier

Jeder Mensch mag Erinnerungsstücke oder sammelt vielleicht sogar etwas. Es geht beim Entrümpeln nicht darum, sich von diesen Dingen oder Leidenschaften zu trennen, sondern einen frischen Blick auf den Zustand der Wohnung und damit vielleicht auch den eigenen Kopf zu bekommen. Wie voll ist Ihr Zuhause? Was brauchen Sie wirklich? Was bedeutet Ihnen etwas? Zu viele Dinge halten einen in der Vergangenheit fest und schaffen Enge und Unfreiheit. Unordnung verhindert Konzentration und bindet Energie. Wer vorhat, seine Wohnung und sein Leben zu entrümpeln, dem stehen mehrere "Tricks" zur Verfügung, zum Beispiel:

1) Legen Sie einen festen Termin für das Aufräumen und planen Sie gleich ein bisschen mehr Zeit ein!

2) Überlegen Sie, wo akuter Handlungsbedarf besteht: welcher Raum, welche Gegenstände etc.

3) Damit Sie nicht zu schnell aufgeben, planen Sie realistisch und in kleinen Einheiten. Beginnen Sie mit nur einem Raum, Schrank o.ä.

4) Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand, den Sie in die Hand bekommen, ob Sie
- ihn jemals wieder brauchen werden
- etwas besitzen, was die gleiche Funktion hat
- warum Ihnen eine Trennung schwer fallen würde

Experten empfehlen die Drei-Kisten-Methode:

- Bereiten Sie drei Kisten/ Tüten/ Eimer vor. Kiste Nummer 1 sollte die größte sein. Hier gehört alles hinein, was kaputt, hässlich oder ungenutzt ist und in den Müll kann. Wenn sie voll ist, gilt: So schnell wie möglich weg damit und bloß nicht lagern!

- In die zweite Kiste kommen Dinge, die für ihren Besitzer verzichtbar geworden sind, die aber andere Menschen vielleicht noch gebrauchen können. Dazu gehören etwa Kleidungsstücke und Schuhe, heile Möbel, Geschirr oder Bücher. Diese Kisten kann man z.B. spenden.

- Die dritte Kiste sollte die kleinste sein und in ihr landen nur Dinge, die ehrlicherweise als nützlich oder emotional sehr wichtig betrachtet werden können. Diese sollten an einem sinnvollen Ort gelagert werden. Für die persönlichen Schätze könnte man zum Beispiel eine "Schatztruhe" anlegen, die hervorgeholt wird, wenn man in Erinnerungen schwelgen möchte. In der Zukunft sollte gelten: Behalten Sie die Ordnung bei und bevor Sie etwas Neues in Ihr Zuhause lassen, fragen Sie sich, ob Sie diesen Gegenstand tatsächlich brauchen.

|    Zurück    |    Home    |    Kontakt    |    Impressum    |


  


AUSGABE 01.2016

 
 

INHALT

 
   ZEIT & GEIST  
     VOM WERT DES ALTERS  
   TRAUERKULTUR  
     TRAUER ERFINDET SICH NEU  
   GESICHTER UND GESCHICHTEN  
     DIE STIMME DER DEUTSCHEN  
   GESUNDHEIT & FITNESS  
     PLATZ SCHAFFEN!  
   FREIZEIT & REISEN  
     WO DER FRÜHLING WOHNT  
       EDITORIAL  
     TRAUERNDE NICHT AUSSCHLIESSEN  
   FORUM  
     AETERNITAS INFORMIERT  
   AUS DER BERATUNG  
     HILFE FÜR MITGLIEDER

 
 
 

ARCHIVE

 
 
04.2018
03.2018
02.2018
01.2018
04.2017
03.2017
02.2017
01.2017
04.2016
03.2016
02.2016
01.2016
04.2015
03.2015
02.2015
01.2015
04.2014
03.2014
02.2014
01.2014
04.2013
03.2013
02.2013
01.2013
04.2012
03.2012
02.2012
01.2012