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Foto: pixabay/essuera | Copyright-Lizenz: CC0 Creative Commons


DER STOLZ PORTUGALS

Lissabon verzaubert mit wunderschönen Ausblicken und weltberühmten Bauwerken.

Von Jane Kähler

Lissabon gilt als eine der sehenswertesten Städte der Welt. Schon die Lage der Stadt auf sieben Hügeln an einer Bucht der Tejo-Mündung beeindruckt: Von den Gipfeln Lissabons hat man atemberaubende Blicke auf die herrlichen Bauten der Stadt und den Tejo. Zu Fuß ist die Stadt schwerlich zu erkunden, denn zu steil geht es hinauf und herunter. Viele Sehenswürdigkeiten sind mit der historischen Tram, kleinen Bussen oder der U-Bahn zu erreichen. Außerdem gibt es die "Elevadores", Lissabons vier über 100 Jahre alten eisernen Fahrstühle. Mindestens den "Elevador da Glória", der von Lissabons Unterstadt "Baixa" hinauf in die Oberstadt "Bairro Alto" zum Aussichtspunkt "Miradouro San Pedro de Alcântara" fährt, und den "Elevador da Santa Justa" sollte man ausprobiert haben. Mit letzterem erreicht man eine Aussichtsplattform mit wunderschönen Blick auf den Platz "Rossio" und das "Castelo de São Jorge". Auch die historische Straßenbahn mit der Nummer 28 ist ein Muss für Lissabon-Besucher. Vom Aussichtspunkt "Miradouro Santa Luzia" geht es in Richtung "Graça" durch die engen Häuserschluchten der Altstadt "Alfama". Aussteigen sollte man an der Haltestelle "Castelo", um die Burg "São Jorge" zu besichtigen. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf die Altstadt, den Tejo mit der Brücke und der Christus- Statue. In den Gassen der Altstadtviertel "Alfama", "Mouraria" und "Bairro Alto" ist bis spät abends viel los, und aus manchem Lokal erklingt der "Fado", die berühmten, sehnsuchtsvollen portugiesischen Klageweisen.

Auch der Stadtteil "Belem" am Ufer des Tejo ist einen Ausflug wert. An der Haltestelle "Belém Jerónimos" wartet Hieronymitenkloster "Mosteiro dos Jerónimos", das zu Ehren von Vasco da Gamas Indienreise entstand. Das große Erdbeben von 1755, das Lissabon fast vollständig zerstörte, hat das Kloster beinahe unversehrt überstanden. Auf dem Weg zum Tejo werden seit 1837 in der Konditorei "Confeitaria de Belém" die weltberühmten "Pastéis de Nata" hergestellt. Nirgendwo schmecken die Blätterteig- Teilchen besser als hier an ihrem Geburtsort. Portugal als große Seefahrernation wird am Ufer des Tejo sichtbar. Hier steht der "Torre de Belém", ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Seit 1521 begrüßt der Wachund ehemalige Leuchtturm ankommende Schiffe, der Innenraum war Gefängnis und Waffenlager. Das benachbarte Entdeckerdenkmal "Padrão dos Descobrimentos" zeigt 33 Entdeckerpersönlichkeiten des Spätmittelalters, unter anderem Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan. Lissabon ist perfekt für ein verlängertes Wochenende, wer länger bleibt, kann zudem wunderschöne Orte wie die Königsresidenz Sintra und das Fischerstädtchen Cascais erkunden. Mit der "Lissabon Card" nutzt man kostenlos öffentliche Verkehrsmittel und bekommt Ermäßigung in mehr als 20 Museen und Sehenswürdigkeiten. Herbst und Frühling sind die beste Reisezeit, da die Tage hell und sonnig und die Temperaturen angenehm sind.

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AUSGABE 03.2018

 
 

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