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GESUNDHEIT & FITNESS

Foto: pixabay.com/Pexels | Copyright-Lizenz: CC0 Creative Commons


ZEICHEN DER ZEIT

Unser größtes Organ, die Haut, altert mit uns und bedarf besonderer Pflege.

Von Marie Meier

Jahr um Jahr gräbt sich unsere individuelle Lebensgeschichte in unsere Haut und prägt unser Gesicht. Ab spätestens 35 Jahren zeichnen sich feine Falten um die Augen, auf der Stirn und um die Mundwinkel ab. Warum? Die Hautschichten des Menschen verändern sich im Alter. Nach und nach nehmen die elastischen Fasern der Haut ab und verlieren an Spannkraft. Die Haut kann nicht mehr so viel Feuchtigkeit speichern. Die Zahl der Blutgefäße nimmt ab, die Haut wird schlechter versorgt, wird trockener und dünner. Auch die Fettschicht wird dünner und damit durchsichtiger. Pigmentierungs- Störungen können Altersflecken hervorrufen. Der Säureschutzmantel lässt nach und die Haut wird empfindlicher. Auch die sinkende Talg- und Schweißproduktion macht die Haut durchlässiger für Krankheitserreger oder Schadstoffe. Wie und wie schnell unsere Haut altert, dafür ist neben den Genen unser Lebensstil verantwortlich. Und zwar zu 70 bis 80 Prozent. Frauen leiden stärker unter den Folgen der Hautalterung, weil sie im Vergleich zu Männern eine viermal dünnere Haut haben. Rauchen ist der Feind Nummer eins der Haut. In Kombination mit Alkohol potenziert sich die Gefahr durch das Rauchen noch mal. Auch das Klima hat großen Einfluss auf den Alterungsprozess: Wer ständig Wind und Wetter oder großen klimatischen Schwankungen ausgeliefert ist, dessen Haut muss auch mehr aushalten. Vor allem UV-Strahlung trägt massiv zur Hautalterung bei. Viel Sonne lässt die Haut um bis zu 80 Prozent schneller altern und verstärkt Pigmentablagerungen; Umweltgifte oder Luftverschmutzung tragen ihr Übriges bei. Ebenso können Medikamente und viel Schminke die Hautalterung beschleunigen. Ausgewogene Ernährung und ein allgemein gesunder Lebensstil sorgen dagegen für eine jugendliche Haut. Sport regt den Stoffwechsel an, die Erschütterung durch die Bewegung strafft die Kollagenfasern. Viel trinken hilft dabei, die Feuchtigkeit zu speichern. Ebenso positiv wirken sich viel Schlaf und ein Leben in einer naturnahen Umgebung aus. Q10, Hyaluronsäure, Vitamin C, Vitamin A1 oder Kollagen sollen in Anti-Falten-Cremes Wunder wirken, doch nicht mal die teuerste Creme kann den Alterungsprozess aufhalten. Eine gute Hautpflege kann aber helfen, die reife Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Laut der Amerikanischen Akademie für Dermatologie braucht es zwei Produkte für die Hautpflege: Sonnenschutz- und Feuchtigkeitscreme. Dabei ist ein Lichtschutzfaktor gerade auch bei der Alltagscreme wichtig. Für die Wahl der richtigen Pflege hilft der Gang zum Experten. Denn jede Haut braucht etwas anderes: Wer eher trockene Haut hat, benötigt eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme. Bei fettiger Haut sollte man keine ölhaltige Creme wählen, aber trotzdem Feuchtigkeit zuführen und so weiter. Wer mit seiner Creme ein gutes Hautgefühl hat, sollte möglichst bei seinem Produkt bleiben.

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