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Lexikon Friedhof und Bestattung , Folge 24

"DAUERGRABPFLEGE"

Unter Dauergrabpflege versteht man die mehrjährige Pflege einer Grabstelle durch eine Friedhofsgärtnerei. Je nach Ausgestaltung des Vertrages kann die Dauergrabpflege zum Beispiel folgende Tätigkeiten beinhalten: Beseitigung von Unkraut und Laub, Beschnitt, Gießen, Düngen, Grabschmuck (Sträuße, Gestecke, Pflanzschalen etc.), Winterabdeckung, jahreszeitliche Wechselbepflanzungen, Neuanlagen nach bestimmten Zeiträumen/bei Schäden. Bezahlt wird die vertraglich vereinbarte Summe in der Regel im Voraus und bei einer Treuhandstelle hinterlegt. Sollte der beauftragte Betrieb einmal insolvent sein, ist das Geld so dennoch sicher. Auch können die Treuhandstellen überprüfen, ob die vereinbarten Leistungen tatsächlich erbracht werden. Die Kosten für die eine Dauergrabpflege richten sich unter anderem nach Laufzeit und Leistungsumfang sowie der Grabgröße und den Pflegeintervallen. Dauergrabpflegeverträge können sowohl im Rahmen der Bestattungsvorsorge für die spätere Pflege der eigenen Grabstelle als auch für bereits bestehende Grabstellen abgeschlossen werden.


NUR NOCH JEDER VIERTE WÜNSCHT SICH EIN KLASSISCHES GRAB

Repräsentative Umfrage zeigt Wandel der Bestattungskultur

Traditionelle Grabformen verlieren in Deutschland weiter an Zuspruch. Belegt wird dieser Wandel durch die Wünsche der Menschen für ihre eigene Bestattung, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Aeternitas ergab. Demnach bevorzugen nur noch 25 Prozent der Bundesbürger ein klassisches, persönliche Pflege erforderndes Sarg- oder Urnengrab auf einem Friedhof. 2013 betrug der entsprechende Anteil 49 Prozent, 2004 noch 62 Prozent. Immer mehr Menschen ziehen für ihre eigene Bestattung Grabformen beziehungsweise Bestattungsorte in Betracht, die für Hinterbliebene keinen Pflegeaufwand verursachen. Am häufigsten werden in der vorliegenden Umfrage pflegefreie Grabstätten auf Friedhöfen genannt (21 Prozent), die in der Regel für Urnenbeisetzungen angeboten werden. Dazu zählen insbesondere Gemeinschaftsgrabanlagen, Urnenwände, Rasengräber und Beisetzungen unter Bäumen, die immer zahlreicher auch auf Friedhöfen zu finden sind. 19 Prozent der Befragten bevorzugen hingegen die Baumbestattung in einem Bestattungswald, sechs Prozent eine Beisetzung der Urne auf See.

Immerhin ein Viertel der Befragten entscheidet sich für eine der Varianten, die nach den geltenden Gesetzen in der Regel - bis auf wenige Ausnahmen - illegal sind: Die Verstreuung ihrer Asche in der freien Natur wünschen sich 14 Prozent, die Aufbewahrung oder Beisetzung ihrer Asche zu Hause beziehungsweise im Garten neun Prozent. "Hier zeigt sich eindeutig Reformbedarf bei den Bestattungsgesetzen", stellt der der Aeternitas-Vorsitzende Christoph Keldenich fest. Auch wenn derzeit jeder Zweite (48 Prozent) ein Angebot außerhalb eines Friedhofs in Betracht zieht: "Die Chance der Friedhöfe liegt insbesondere in den oben erwähnten pflegefreien Grabformen", so Keldenich weiter. Diese bieten in der Regel die Möglichkeit, die Namen der Verstorbenen zu nennen –- anders als anonyme Grabstätten, die in der Vergangenheit häufig als einzige pflegefreie Alternativen auf Friedhöfen zu finden waren.





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