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GESUNDHEIT & FITNESS

Foto: pixabay.com/Erik_Karits | Copyright-Lizenz: CC0 Creative Commons


VORSICHT ZECKEN!

Sommerzeit – Wanderzeit. Doch die Stiche kleiner Blutsauger können einem schnell gefährlich werden ...

Von Marie Meier

Wer liebt es nicht, im Frühsommer durch Wald und Wiesen zu streifen? Naturliebhaber sind dabei nicht vor Zecken gefeit, die dann im Wald, auf Wiesen und an Gewässern zu finden sind. Die Zecke ist ein Parasit, der sich vom Blut vieler Wirbeltiere ernährt und Infektionskrankheiten übertragen kann. Mittlerweile sind Zecken nicht nur von März bis Oktober, sondern durch die milden Winter vielerorts sogar ganzjährig aktiv. Sie lieben Temperaturen zwischen 14 und 23 Grad Celsius, eine hohe Luftfeuchtigkeit und damit feuchte Wälder, Seen- und Fluss-Gebiete, aber auch Freibäder und Gärten. Zecken lassen sich nicht von Bäumen fallen, sondern haften in der bodennahen Vegetation auf Gräsern und in Büschen.

Gefährlich können Zecken vor allem als Überträger von Borreliose und Hirnhautentzündung (Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME)) sein: In Risiko-Gebieten sind bis zu fünf Prozent der Zecken mit FSMEViren, bundesweit fast jede dritte Zecke mit Borreliose infiziert. FSME-Risikogebiete sind weite Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Hessens, Thüringens und Sachsens. Durch eine schnelle Entfernung der Zecke kann man eine Borreliose verhindern. Diese macht sich oft durch ringförmige Hautrötungen um den Zeckenstich sowie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Müdigkeit bemerkbar. Je früher die Infektion entdeckt wird, umso besser kann sie mit Antibiotika behandelt werden. Gegen FSME gibt es eine Impfung, die allen empfohlen wird, die in einem Risikogebiet leben oder dorthin reisen.

Vorsorge gegen Zeckenstiche:

  • FSME-Risikogebiete meiden und nicht querfeldein wandern, sondern auf Wegen bleiben.
  • FSME-Risikogebiete meiden und nicht querfeldein wandern, sondern auf Wegen bleiben.
  • Lange geschlossene Kleidung, eine Kopfbedeckung und geschlossene Schuhe tragen.
  • Auf heller Kleidung entdeckt man Zecken schneller.
  • Insektenabweisende Mittel verwenden.
  • Nach Spaziergängen Kleidung und Körper sorgfältig absuchen. Kniekehlen, Achseln, Bauch- und Brustbereich, Haaransatz oder Nacken sind häufig betroffen.
  • Kleidung wechseln und so heiß wie möglich waschen.
  • Immer eine Zeckenpinzette oder -karte mitnehmen.

  • Entfernen der Zecke:

  • Je schneller man die Zecke entfernt, desto besser.
  • Die Zecke kann mit einer Zeckenpinzette, -schlinge, -karte oder den Fingernägeln entfernt werden.
  • Die Zecke nicht mit einem Ruck entfernen und nicht drehen, sondern langsam und kontrolliert entfernen.
  • Die Stichstelle waschen und desinfizieren.
  • Bei einer wachsenden Hautrötung und grippeähnlichen Symptomen zum Arzt gehen.
  • Reste der Zecke in der Haut werden meist nach einiger Zeit abgestoßen.
  • Zecken sicher abtöten, nicht in die Toilette spülen.

  • Infos:

    Auf www.zeckenwetter.de findet man über Postleitzahlen eine Einschätzung zur Zeckenaktivität. Auf www.zecken-radar.de sowie den Seiten des Robert-Koch-Instituts www.rki.de/fsme-karte kann man sich über die momentanen FSME-Risiko-Gebiete informieren.


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